Meine Foto - Software

IrfanView

Seit jeher mein ständiger Begleiter ist das Programm Irfanview. Mag sein, dass es bessere Bildbetrachter gibt, aber wenn man einen gefunden hat, der all das macht, was man von ihm erwartet und das auf einfachste Weise, dann sucht man nicht mehr nach Alternativen. Mit IrfanView, das auch meine Rohdatenformate lesen kann mache ich eine erste Vorauswahl und lösche schon mal etwa die Hälfte der Aufnahmen. Nach Abschluss der Bearbeitungen mit den anderen Programmen erstelle ich mir ganz fix eine Slideshow, drücke auf Start, ziehe meinen Stuhl zwei Meter vom 22" Widescreen -TFT weg und genieße die Erfolge des Tages.

RAW - Konverter

Da ich grundsätzlich im RAW-Datenformat fotografiere, müssen diese natürlich zuerst konvertiert werden. Zu Anfang nutzte ich dafür das Programm "RawShooter Essentials 2006". Eigentlich kann man mit dem kostenlosen Programm recht gute Ergebnisse erzielen, allerdings wird es nicht weitergeführt, sodass kein Support mehr für neue Datenformate angeboten wird.

Ich habe auch andere Programme getestet. So das mit der Canon mitgelieferte Programm und Adobe Lightroom in der Testversion. Letzteres war mir zu monströs und unhandlich, wenn auch mit enormen Möglichkeiten.

Irgendwann fand ich dann Informationen über das japanische Programm Silkypix. Ich bin damit eigentlich recht zufrieden, sodass manchmal gar keine Nachbearbeitung der konvertierten Fotos notwendig ist. Ja, nun ist es seit mehreren Monaten mein Standardprogramm für die Rohdatenbearbeitung.

Bildbearbeitung

Nun zur Bildbearbeitungssoftware. Eigentlich müsste ich jetzt natürlich Photoshop schreiben. Ok, ich habe es wirklich damit versucht, aber ich bin ehrlich - es ist mir zu kompliziert und zu zeitraubend. Sicherlich, um maximale Ergebnisse (insbesondere für Bearbeitungen, die im Endeffekt nur noch wenig mit dem Originalfoto haben) zu erzielen ist es wohl notwendig. Da ich aber mehr auf realistische Aufnahme stehe und meine Fotos nur leicht retuschieren will verwende ich seit jeher Uleads PhotoImpact - und zwar noch in der Version 10. Ich habe neuere Versionen getestet, die Veränderungen waren mir aber zu marginal, dass ich bei meiner Version blieb, auch weil ich es nach meinen persönlichen Erfordernissen eingerichtet habe. Aber wie es aussieht, wird PhotoImpact nach der Übernahme von Corel wohl mit der Version 13 auslaufen. An PhotoImpact gefällt mir am besten die Trickkiste, in der ich die am häufigsten verwendeten Bearbeitungsschritte in vielen, man könnte sagen Makros, gespeichert habe und sie sehr schnell auf die zu bearbeitenden Fotos anwenden kann. So zum Beispiel für die Unschärfemaske, für Rahmen und Lichteinfall. Für mich das größte Manko an dem Programm ist, dass es beim Speichern die Exif-Daten wegknackt, diese muss ich dann mühsam mit BreezeBrowser aus den Originadaten rückschreiben lassen.

Seit neustem bin ich nun doch auf die Photoshop-Linie eingeschwenkt, nutze aber nur Photoshop Elements 9. Es bietet den Normaluser aller Möglichkeiten, auf relativ einfache Weise seine Bilder zu bearbeiten. Plugins erweitern die Möglichkeiten. Mit der sklaierbaren "intelligenten Korrektur" lassen sich bei vielen, nicht allen Motiven sehr schnell viele Verbesserungen am Bild erreichen.

Für besondere Fälle gibt es dann noch Photomatix Pro 3.0. Für manche Motive mit starken Helligkeitsunterschieden ist die Nutzung von HDR-Technik angebracht.

Für die geografische Zuordnung der Bilder nutze ich die Microsoft Pro Photo Tools . Diese geografischen Informationen werden mir dann auch in den Picasa-Webalben angezeigt.

Picasa nutze ich zur Verwaltung meines mehrere zehntausend Fotos beinhaltenden Archivs. Die korrekte Verarbeitung mit Namen, Schlagwörtern und Alben schreitet langsam voran.

Die weitere Bearbeitung der RAW-Dateien mit der Canon Powershot SX30 IS erleichert mir die Umwandlung mit dem Adobe Konverter .