Nun das ist ganz einfach erklärt. Du nimmst etwa ein Million Pixel, besser noch zwei oder mehr. Diese färbst du ganz einfach mit der Windows eigenen Farbpalette ein. Eine der über 16 Millionen Farben wird schon passen. Die Verwendung unterschiedlicher Farben ist dabei von Vorteil. Sind nun einige Wochen später alle Pünktchen farbenfroh eingefärbt wird es ernst. Nun gilt es, die Farbpartikel in eine vorzugsweise rechteckige Matrix einzubringen. Da kann man sich so richtig ausleben und die Stimmung voll raus lassen. Linien, Formen und diffuses Gemenge sind je nach Gefühl anzuordnen. Sicher, das ist nicht einfach doch lassen sich die Pixel beliebig wiederverwerten und zu neuen Kunstwerken zusammenstellen. Das ist kinderleicht und kann eigentlich jeder.
Nun, der eine oder andere wird es wohl nicht ernst genommen haben aber ich habe mir schon manchmal die Frage gestellt: "Ist nicht wirklich alles schon einmal gezeigt worden?"
Allein wenn man es mathematisch berechnet kommt man schnell zu dem Schluss: NEIN. Man braucht nur seine Kamera irgendwo in der Landschaft aufstellen und über vielleicht zehn Jahre alle Stunde ein Foto machen. Keines der entstandenen 87.600 Fotos wird wirklich identisch mit einem anderen sein. Das gibt doch Mut. Es gilt nur den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann das gefundene Motiv am besten wirkt - das ist alles. Gut, die Kamera sollte man schon etwas beherrschen und richtig einstellen können.
Das hört sich alles recht leicht an - ist es aber nicht.
In den folgenden Beiträgen möchte ich einfach ein bisschen plaudern und dabei erzählen, wie ich das eine oder andere mache und was ich gelernt habe. Bei anderen heißt die Rubrik wohl "Tipps und Tricks" aber ich als Laie maße mir das nicht an, möchte einfach nur an Hand von Beispielen beschreiben wie ich das eine oder andere mache oder sehe.
Eigentlich schreibt man heutzutage so etwas in Blogs. Ich bewundere diejenigen, die es durchhalten interessante Blogs am Leben zu erhalten. Doch ich bin eigentlich ein Blog-Hasser. Zum einen der wahnsinnige Aufwand und zum anderen halte ich sie eher für einen großen Sack, in den wertvolle Informationen, tolle Tipps, Hinweise aber auch blabla und Müll nacheinander hineingestopft werden. Man hat irgendwie keinen Überblick, was enthält ein Blog an für mich Wissenswertem - das aktuelle liest man, gibt vielleicht einen Kommentar ab für den Rest wühlt man einfach darin herum. Daher meine altertümliche Methode des Seitenaufbaus.